Verein Konzertsaaldebatte2019-01-10T22:38:50+00:00

Konzertsaaldebatte

MünchenKlang ist kulturpolitisch als Interessenvertreter für Münchner Laienensembles bei der Konzertsaaldebatte aktiv und setzt sich für den Bau eines neuen Konzertsaals in München ein. So ist der Verein insbesondere durch eine medienwirksame Kundgebung auf dem Odeonsplatz im Frühjahr 2016 in Erscheinung getreten. Seither begleitet das Ensemble die Debatte in der öffentlichen Auseinandersetzung, in Unterstützung der politischen Pläne vom Dezember 2015 zum Bau eines neuen Konzerthauses für München und Bayern im Werksviertel am Ostbahnhof.

27. April 2016: »Das Beständige stärken, das Nachkommende fördern!«

Das Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang e.V. appelliert in einem Gastbeitrag im »K3« an die politisch Verantwortlichen, dem Bedürfnis nach einem ausgewogenen Klassikkonzept für eine zukunftsträchtige Kunst- und Musikszene der Bayerischen Landeshauptstadt unter Beachtung der Interessen der nachwachsenden Generationen gerecht zu werden.
In einem Gastbeitrag des Magazins des Kreisjugendrings München-Stadt »K3« formuliert der Pressesprecher von MünchenKlang e.V., Florian Ruhs, die Vision eines Konzerthauses für die kommenden Generationen: »Die vielschichtige und bunte Musikszene Münchens birgt gerade im Laienbereich ein enormes Potential. Die Stadt und das Land sollten demnach bei der Planung „groß denken“ und ein nachhaltiges Gesamtklassikkonzept für die Landeshauptstadt entwerfen. Dieses sollte genügend Proberäumlichkeiten und ausreichende Belegungsoptionen für junge Ensembles sicherstellen.« »Die Planung«, so Florian Ruhs weiter, »sollte sich von der inspirierenden Umgebung im Werksviertel leiten lassen und ihr ganzes Potential ausschöpfen.«
MünchenKlang e.V. hatte am 7. März 2015 zu einer Kundgebung »Das eine tun, das andere nicht lassen! – München braucht zwei große Konzertsäle!« am Odeonsplatz aufgerufen. Rund 500 Künstler, Freunde klassischer Musik sowie Laienchöre und -orchester setzten vor der Feldherrnhalle ein starkes Zeichen für einen zweiten Konzertsaal.
Der vollständige Beitrag aus dem »K3« ist hier abrufbar.

8. Dezember 2015: MünchenKlang e.V. begrüßt die Entscheidung zum Bau eines neuen Konzertsaals im Werksviertel

Das Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang e.V. begrüßt die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung zum Bau eines neuen Konzertsaals für München und Bayern im Werksviertel am Ostbahnhof und betont, dass bei der weiteren Planung zuvorderst auch die Interessen des musikalischen Nachwuchses Berücksichtigung finden müssen.
Florian Ruhs, Pressesprecher von MünchenKlang e.V., erklärt hierzu: „Es freut uns sehr, dass sich die Beteiligten nach dem noch im Februar drohenden kulturpolitischen Supergau zusammengerauft und rasch eine Entscheidung für die musikalische Zukunft Münchens getroffen haben. Mit dem geplanten Bau im Werksviertel verbinden wir die Hoffnung, dass ein unkonventionelles, junges Konzerthaus gerade auch für die kommenden Generationen entsteht. Der Münchner Osten bietet dafür ein großes Entwicklungspotential. Die bereits vom Kreisjugendring München-Stadt in der Vollversammlung am 10.11.2015 formulierte Forderung – auf Initiative des BDKJ in der Region München e.V. –, das Konzerthaus als Begegnungsstätte für Laien und junge Nachwuchsmusiker zu schaffen, unterstützen wir hierbei mit Nachdruck.“
MünchenKlang e.V. hatte am 7. März 2015 zu einer Kundgebung „Das eine tun, das andere nicht lassen! – München braucht zwei große Konzertsäle!“ am Odeonsplatz aufgerufen. Rund 500 Künstler, Freunde klassischer Musik sowie Laienchöre und -orchester setzten vor der Feldherrnhalle ein starkes Zeichen für einen zweiten Konzertsaal.
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26. April 2015: Parlamentarischer Abend im Maximilianeum

Am 24.04.2015 hat MünchenKlang e.V. auf Einladung des Vorsitzenden des Bayerischen Landtagskunstausschusses, Prof. Dr. Michael Piazolo, für die musikalische Umrahmung des Parlamentarischen Abends der Freien Wähler zum Thema „Ein neuer Konzertsaal für München“ im Maximilianeum gesorgt.
Mit dem erstes Satz des Streichquartetts op. 77/1 von Joseph Haydn stimmten die Musiker Albert Flügel (Violine), Etienne Staub (Violine), Samuel Knoch (Viola) und Michael Freitag (Violoncello) in die Podiumsdiskussion ein. Allerdings fehlte dem Stück der Schlussakkord. Gastgeber Prof. Dr. Michael Piazolo erläuterte dieses musikalische Statement: „Auch in der politischen Debatte um den Konzertsaal fehlt noch der Schlussakkord, denn wir brauchen einen neuen Konzertsaal für München.“ In der anschließenden Podiumsdiskussion, bei der u.a. Valentina Babor, Pianistin und Co-Initiatorin der Onlinepetition „Errichtung eines neuen Konzert- und Kulturzentrums in München“, Hans Robert Röthel, stellvertretender Vorsitzender des „Konzertsaal München e.V.“ und Nikolaus Pont, Manager des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, zu Wort kamen, wurden unter Einbeziehung der Zuhörerschaft konstruktive Lösungsvorschläge erarbeitet. Radio München hat die Podiumsdiskussion aufgezeichnet. Ein Videobeitrag zur Veranstaltung von den Freien Wählern ist hier zu finden.

7. März 2015: Erfolgreiche Kundgebung auf dem Odeonsplatz

MünchenKlang e.V. hat bei der Kundgebung „Das eine tun, das andere nicht lassen! – München braucht zwei große Konzertsäle!“ am 7. März 2015 zusammen mit anderen Laienensembles und Freunden der klassischen Musik ein starkes Zeichen gegen die sog. Zwillingslösung, welche zuletzt vom der Landeshaupstadt München und von der Bayerischen Staatsregierung vorangetrieben wurde, und für einen neuen Konzertsaal gesetzt.
Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung demonstrierten bis zu 500 Münchnerinnen und Münchner auf dem Odeonsplatz und zeigten damit, dass die vorläufige Konzertsaalentscheidung insbesondere auch die jungen Laienensembles betrifft. Der Chor von MünchenKlang und ein Blechbläserensmeble zusammengesetzt mit Musikern des Abaco-Orchesters und des Münchner Blechreiz unterstrichen die Forderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer musikalisch. Zudem haben zahlreiche andere Ensembles die Kundgebung durch ihre Anwesenheit unterstützt (u.a. der Münchener Bach-Chor und das Münchner Studentenorchester StOrch). Über alle Parteigrenzen hinweg waren auch der Generalsekretär der Freien Wähler, Michael Piazolo, die Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Margarete Bause, der frühere bayerische Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) und der Präsident des Bayerischen Musikrats, Thomas Goppel (CSU), anwesend.

Weitere Pressemeldungen:

3. März 2015: Aufruf zur Kundgebung stößt auf große Resonanz in Münchner Klassikszene

Die vom Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang e.V. für Samstag, 07.03.2015, um 11:00 Uhr angekündigte Kundgebung auf dem Odeonsplatz gegen die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung und der Landeshauptstadt München, keinen weiteren Konzertsaal für München bauen zu lassen, stößt auf große Resonanz in der Klassikszene.

Neben kleineren Chören wie „Robin‘s Choruso“ und den Münchner Studentenorchestern „Abaco“ sowie „StOrch“ werden sich auch renommierte Ensembles wie der „Münchener Bach-Chor“ dem Protest anschließen. Außerdem hat Valentina Babor, Pianistin und Mit-Initiatorin der Online-Petition „Errichtung eines neuen Konzert- und Kulturzentrums in München“, ihre Unterstützung zugesagt. Von politischer Seite haben sich Vertreter einiger Landtagsfraktionen angekündigt.
Als Redner konnte für die Kundgebung neben Manfred Wutzlhofer, Vorsitzender des Vereins „Konzertsaal München e. V.“, nun auch Martin Wöhr, Vorsitzender des Vereins „Freunde des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks e.V.“, gewonnen werden. Musikalisch wird die Kundgebung neben den anwesenden Chören von einem Bläserensemble des „Abaco-Orchesters“ umrahmt.
„MünchenKlang e.V.“ hat unter dem Motto „Das eine tun, das andere nicht lassen! – München braucht zwei große Konzertsäle!“ zu einer Kundgebung aufgerufen. Ziel der Veranstaltung soll es sein, auf die Konsequenzen der Konzertsaal-Entscheidung insbesondere für junge Kulturinteressierte und aufstrebende Laienensembles aufmerksam zu machen.

25. Feb. 2015: „Das eine tun, das andere nicht lassen!“ – München braucht zwei große Konzertsäle

Für Samstag, 07.03.2015 um 11:00 Uhr ruft das Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang e.V. stellvertretend für junge Nachwuchsensembles am Odeonsplatz zu einer Kundgebung gegen die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, kein neues Konzerthaus für München zu bauen, auf. Das Motto wird sein: „Das eine tun, das andere nicht lassen!“ – München braucht zwei große Konzertsäle!
Björn Fabritius, Vorsitzender von MünchenKlang e.V., und Hans-Beat Hadorn, Mitglied des Vereins sowie Mit-Initiator der Kundgebung, erklären dazu: „In der öffentlichen Debatte wird völlig außer Acht gelassen, was die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung insbesondere für junge und kulturinteressierte Menschen in München und Umgebung bedeutet. Die vorschnelle Renovierung des Gasteigs wird die kulturelle Bildung der heranwachsenden Generationen über Jahre lähmen. Die Kundgebung steht stellvertretend für viele betroffene junge Musiker oder solche, die es noch werden wollen. Wir laden alle, denen die Musiklandschaft Münchens am Herzen liegt, vor allem Laienensembles aus der Landeshauptstadt und deren Umgebung, ein, der Veranstaltung beizuwohnen.“

Bei der Kundgebung wird – umrahmt von musikalischen Beiträgen – neben Hans-Beat Hadorn u.a. auch der langjährige Vorsitzende des Vereins „Konzertsaal München e. V.“, Manfred Wutzlhofer, zu Wort kommen.
Chöre oder Orchester, die MünchenKlang bei der Veranstaltung unterstützen möchten, werden gebeten, sich unter presse@muenchenklang.de zu melden.

• Ansprecherparter: Florian Ruhs, presse@muenchenklang.de
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